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Warum ist die Frage nach dem Warum so wichtig?

Der Kern jeglicher Handlung ist die Frage nach dem Warum. Nur wenn wir selbst und die Menschen in unserem Umfeld das Warum  kennen und verstehen, können wir die heutigen gesellschaftlichen, globalen und digitalen Herausforderungen erfolgreich lösen. Der bevorstehende Wandel wird ohne den Einzelnen nicht funktionieren, egal ob im Kleinen oder Großen, auf persönlicher oder gesellschaftlicher  Ebene oder in der Businesswelt. Der Mensch will verstehen, weshalb er Energie aufwenden sollte, Gewohnheiten aufgeben sollte und sich zu neuen Ufern bewegen muss. Über die Frage nach dem Warum wird die Motivation definiert. Der golden Circel von Sinek bringt dies genau auf den Punkt: „Menschen kaufen nicht, was du tust – sie kaufen, wofür du es tust." Und dies auf allen Ebenen, ob Produkt (Kunde), Idee (Investor) oder auch Change (Unternehmen). 

Wenn man denn Menschen verstehen möchte, hilft ganz häufig ein Blick in die Welt der Kinder... Und jeder kennt sie, diese Warum Phase. Sie startet ab dem 3. Lebensjahr. Im Bereich der Entwicklungspsychologie stellt man hierzu unter anderem fest:

"Es entwickelt die Idee der Vorausschau. Es möchte wissen, was in neuen Situationen auf es zukommt, möchte sich darauf einstellen, möchte Situationen überblicken und durchschauen."

Eine auf ganz unterschiedlichen Ebenen interessante Entwicklungsstufe. Kinder wollen verstehen... es interessiert weniger was jemand macht, als der Grund dafür. Es handelt sich also um ein, in uns angelegtes natürliches Verlangen, um Handlungen einordnen zu können.

Häufig wird Kindern genau diese Frage genommen, weil es natürlich nicht unanstrengend ist, ständige Warum Fragen zu beantworten. 

 

Aber was passiert, wenn Menschen das Warum nicht beantwortet bekommen oder es für sie nicht nachvollziehbar ist? Es fehlt dann die Möglichkeit zur Identifikation, man nimmt sich raus, im schlimmsten Fall "verweigern" sich Menschen.

Gut zu sehen gerade auch in Krisenzeiten (wenn das Warum hinter der Maske nicht klar ist, trag ich sie nur halbherzig, wenn überhaupt...) oder in Veränderungsprozessen (wenn ich nicht verstehe, warum sich etwas ändern soll, obwohl alles gut läuft, werde ich die Veränderung nur halbherzig mittragen oder sogar verhindern).

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Warum psychologische Ansätze so wichtig sind wie nie zuvor?

Noch nicht wurden wir so stark mit der VUCA Welt konfrontiert. Volatilität, Ungewissheit, Komplexität und Ambiguität prägen uns gerade in unserem „neuen“ Alltag. Wenig ist vorhersehbar, Flexibilität ein Muss, Ungewissheit tagtägliches Brot, Ursache und Wirkung komplex. Wir stellen fest, dass wir an vielen Stellen hinterherhinken im Bereich Eco, Digitalisierung (Homeoffice), Innovation und Agiles Arbeiten.

Veränderungen werden schneller angegangen werden müssen, viele Menschen sind verunsichert, fühlen sich fremdbestimmt. Und genau diese Faktoren werden darüber entscheiden ob Veränderungen gelingen werden. 

Was sind die zentralen Fragestellungen, die wir uns in Veränderungsprozessen stellen müssen?

 

Haben die Menschen Lust Teil einer Veränderung zu sein bzw. die Veränderung mit voranzutreiben? Haben sie die Bereitschaft Neues zu lernen und Altes loszulassen? Haben sie ein kraftvolles und klares Bild, was sie gerne in diesem Unternehmen arbeiten lässt?

Kennen die Menschen im Unternehmen das WHY? 

Im Zeitalter von War of Talent, Products und Innovation braucht es Organizational, Business UND im Fokus Human Excellence, um langfristig erfolgreich zu sein! Ambidextrie und ganzheitliche Ansätze sind jetzt das Erfolgsprinzip. Wir erleben gerade, dass genau diese Ansätze scheitern. Psychologisch gesehen kein Wunder... erfolgsprinzip kennt und bindet genau diese Faktoren ein, so dass Wandel funtioniert, nicht weil man muss, sondern weil man will!

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